Nov 102015
 

Bevor ich irgend etwas anderes sage, möchte euch hier zuallererst mal an der Weisheit einer armen, im Cloud-Service-Kundensupport erfahrenen Person teilhaben lassen:

Bitte behaltet immer eine lokale Kopie eurer Daten, wenn ihr einen Cloud-Service nutzt.
Denn…
1. … ohne eine lokale Kopie eurer Daten seid ihr bei Ende-zu-Ende verschlüsselten Varianten, die aus technischen Gründen keine Passwortwiederherstellung anbieten können (das Passwort verlässt niemals euren Rechner), nur ein verlorenes Passwort weit vom totalen, unwiederbringlichen Datenverlust entfernt.
2. … ohne lokale Kopie ist euer Zugang zu euren Daten nur so verfügbar und stabil wie euer Internetzugang und ein kaputter Router bedeutet, dass ihr unter Umständen tagelang nicht an eure Daten kommt.
3. … ohne lokale Kopie könnt ihr von euren Daten ausgesperrt werden, wenn euer Account mal aus irgend einem Grund suspendiert wird, und wenn er gelöscht wird, seid ihr eure Daten los.

Cloud-Services sind kein Ersatz für die eigene Festplatte, sie sind dazu da, ein automatisch aktuell gehaltenes Backup zu speichern, auf das ihr zurückgreifen könnt, wenn eurer Festplatte mal was passiert.

Also behaltet immer, immer, immer eine lokale Kopie eurer Daten!

((UPDATE: Benutzt nicht Tresorit, wenn ihr mit Paketdateien arbeitet!
Paketdateien sind Dateien wie z.B. .scriv, Anwendungen/Programme oder Installationspakete, also alles, was bei einem Rechts-Klick die Option ‘Paketinhalt anzeigen’ anbietet. Tresorit läd diese Dateien einmal hoch, ist aber nicht in der Lage, Änderungen innerhalb der Pakete zu erkennen und in der Cloud abzubilden. Das heißt, die Datei bleibt für immer auf dem Stand, auf dem ihr sie das erste mal hochgeladen habt, ganz gleich wie brav Tresorit so tut, als würde es Daten hochladen. Das gilt auch bei manuellen Updates.
Ich habe versucht, mich an den Support zu wenden, aber nachdem ich zum zehnten mal an deren Captcha gescheitert bin, wurde klar, dass die gerade keinen Support anbieten…

Mega und SpiderOak hingegen kommen mit Paketdateien super klar, das hab ich gerade überprüft und dann einen tiefen, tiefen, tiefen Seufzer der Erleichterung ausgestoßen.))

Kommen wir nun zum eigentlichen Artikel:

Anlässlich des tragischen Endes von Wuala möchte ich heute über die Backup-Methoden berichten, die ich so verwende. Und, ja, es gab einen Moment, da habe ich vier Backup-Services gleichzeitig verwendet. Was? Meine Daten gehen jedenfalls bei keinem Crash flöten und es können ganze drei Services dicht machen oder meinen Account wegen irgendwas sperren (sicher nicht wegen Inaktivität, ich bin ständig eingeloggt!) ohne dass ich auch nur ansatzweise in die Gefahr gerade, kein Backup zu haben, falls zur gleichen Zeit auch noch mein Rechner aus dem Leben scheidet.

Bevor ich aber endlich zum Thema komme, möchte ich natürlich mal wieder noch ein bisschen rumlabern und von meiner eigenen Backup-Historie und meinen Präferenzen erzählen.
Wer sich davon gelangweilt fühlt, kann mit strg+f nach *** suchen und gleich zum Kern der Sache vordringen.

Die ans paranoide grenzende Angst vor Datenverlust gehört glaub ich einfach zum Schreiben dazu – zumindest für jed_e die schonmal dreimal hintereinander eine gefühlte Stunde lang an einer Szene herumkonstruiert hat, nur damit sich dann der Rechner aufhängt (der Ventilator war kaputt, das Ding ist überhitzt) und sie feststellen muss, dass sie die ganze Zeit über nicht ein einziges mal strg+s gedrückt hat.
So ist es mir eines Winters im vergangenen Jahrhundert passiert (oh yeah! :D), und das war der Tag, an dem ich mir angewöhnt habe, in jeder noch so kleinen Pause in meinem Tipp-Fluss per Shortcut zu speichern. Danach musste ich mir natürlich angewöhnen, stattdessen strg+a und strg+c zu drücken, sobald ich in einem Browserfenster schreibe, aber verglichen mit dem Schmerz im Allerwertesten, den der dreimalige Verlust harter Arbeit bedeutet, war das ein Klacks.

Naja, damals hab ich dann auch angefangen, Backups zu ziehen. Auf… wie hießen die Dinger noch?… Disketten! Auf Disketten (das sind so platte, quadratische Plastikdinger, die man in den Rechner geschoben hat, in etwa wie einen CD-Rohling, nur dass man Disketten mit Magneten töten konnte; ich hab die Dinger sogar noch! Und ein externes Diskettenlaufwerk für meinen allerersten Laptop… funktioniert alles noch… ah, die Erinnerungen…). Das hat auch ganz gut funktioniert, aber seit ich das erste mal vom technischen Wunderwerk des Cloud-Speicherns gehört habe, nutze ich diese Methode.
Als computeraffiner, katzenhaft eigensinniger Mensch verwende ich aber natürlich nicht irgend einen Cloud-Speicher, sondern habe ein Set von Bedingungen, das dringend erfüllt sein muss:

Bedingungen:

1. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung:
Dabei geht es nicht so sehr um die Snowdenesque Sorge, ausgeschnüffelt zu werden, denn wenn meine Texte eines nicht sind, dann irgendwie wertvoll für die NSA oder den BND, noch enthalten sie irgendwelche Info, aufgrund derer man mich einknasten wollen würde. Es geht mir einfach nur um das angenehme Gefühl, dass ich bestimme, welche von meinen Texten jemand sehen darf und welche nicht.
An sich müsste ich jetzt hier auch noch OpenSource erwähnen, weil nur OpenSource sicherstellen kann, dass es keine geheime Backdoor gibt, aber da es bei der Verschlüsselung für mich vor allem um so ein Gefühlsding geht und ich nicht sehe, dass tatsächliche Privatsphäre und/oder Anonymität im Internet in nächster Zeit auch nur ansatzweise realisiert werden kann1, bin ich da nicht so super wählerisch.

2. Kostenlos:
Ich habe praktisch kein Geld, erst recht nicht die Menge an Geld, die viele Cloud-Services für Speicherpakete in einem Umfang verlangen, den ich mein Lebtag nicht füllen werde. Und ich verstehe, dass Cloud-Services Unterhalt kosten – Serverkosten, Softwareentwicklung, Support, Wartungskosten, Buchhaltung usw. – aber ich bin auch eine kleine Sozialistin, die fest davon überzeug ist, dass ein Unternehmen, das Gewinne einfährt, diese ruhig im kleinen Maßstab (ein, zwei, drei Gigabyte) an arme Häschen wie mich umverteilen kann.

3. Freiheit in der Struktur:
— 3.1. Freie lokale Ordnerwahl:
Nennt mich eigen, aber wenn mich eines in Rage versetzt, dann wenn mir ein Programm vorschreiben will, was ich zu tun habe. Und ganz besonders wenn es mir vorschreiben will, wo ich mein Schreibzeug zu speichern habe. So wie Tresorit noch vor einer Weile, oder wie Copy oder DropBox oder GoogleDrive oder SugarSync oder JungleDrive als ich das letzte mal nachgesehen habe. Ich werde verdammtnochmal nicht mein Schreibzeug in irgend einen Corporate Identity Ordner speichern, sondern nur und ausschließlich da hin wo ich das will. Alter.
Und was stimmt nicht mit Backupservices, die meinen, es wäre irgendwie praktikabel, seine gesamte Speicherstruktur aufzubrechen, und einzelne Subordner zu transplantieren, weil man nicht alles, sondern nur diesen Teil seiner Daten gebackupped oder gesynct braucht? Ich glaube ja, dass das ein Versuch ist, die Leute davon abzuhalten, die kostenlose Variante zu benutzen; weil man eben die eigene Speicherstruktur aufbrechen müsste, um an den Punkt zu kommen, an dem der kostenlos angebotene Speicher ausreicht.
Und sicher, sicher, es gibt FileSync und ähnliches, mit dem man Ordner innerhalb der eigenen Festplatte syncen kann, aber ich sehe nicht ein, meine Daten doppelt auf meiner Platte zu haben, nur damit irgend ein suboptimaler Service sie gnädigst zu backuppen geruht.
— 3.2. Frei gestaltbare Ordnerstruktur in der Cloud:
Das war eines meiner Lieblingsfeatures von Wuala. Ich hatte einen Ordner namens ‘Zeug’, in dem ich lauter individuell gesyncte Ordner aus meiner Library drin hatte. Das war super übersichtlich und praktisch und überhaupt. Leider bietet keiner der Services, die ich jetzt nutze, diese Option an (das Workaround sind Präfixe für die Namen der Ordner in der Cloud, aber wer will das schon? Ich will Perfektion, damnit!), aber ich erwähne das mal hier, weil vielleicht geschieht ja ein Wunder und es trägt dazu bei, dass diese Funktionalität endlich angeboten wird.

4. Kein Zeug!
— 4.1: Kontextmenü:
Manche Backupservices finden es voll usabilitymäßig, mir in mein Kontextmenü einen lauten, bunten, unübersehbaren Unterpunkt zu knallen ‘DIESEN ORDNER MIT (SERVICE) SYNCEN!’. Nein! Nein, fick dich, du hast in meinem Kontextmenü nichts zu suchen und schrei mich gefälligst nicht so an!
Tresorit ist da schuldig, aber auch DropBox hat – so ich mich recht entsinne – so etwas für sinnvoll und wertsteigernd gehalten, und das wäre für mich ein Grund für die sofortige Deinstallation gewesen, allerdings konnte ich bei Tresorit in unter 5 Sekunden die Option finden, das abzuschalten, so dass Tresorit die Chance bekam, mir gute Dienste zu leisen.
Es gibt Services, die machen es einem nicht so leicht. Die wollen einen belästigen, immer präsent sein, immer sofort genutzt werden, immer schön auf die Kundschaft einhämmern. Alter, ich hab dich schon installiert, und ich weiß, dass ich dich installiert habe, du brauchst mich nicht daran zu erinnern! Und schon gar nicht so.
— 4.2: Kein Dock-Icon:
Wuala hat das getan, aber Wuala war seinerzeit alternativlos (in echt) und dann hatte ich es so lieb gewonnen (im Ernst, Wuala war ansonsten so perfekt und wundervoll und großartig und… *tränchenkuller* *zusammenreiß*), dass ich mir das habe bieten lassen, aber alle anderen Backupservices haben gefälligst in meiner Menüleiste zu sitzen und möglichst unauffällig und still und leise zu sein.

5. Unsichtbare Dateien/Ordner:
Bei manchen Services kann man keine unsichtbaren Objekte syncen, weil sie beim Einrichtungsprozess nicht angeboten werden bzw. weil man Ordnerpfade nicht manuell eingeben kann.
Das ist natürlich ein ziemliches Problem, wenn man – wie ich – gern seine Bookmarks backuppen würde, die auf OS X aber nun im seit kurzem unsichtbaren Library-Ordner liegen. Und ich verstehe, dass die Library No00b-sicher gemacht wurde, aber es nervt einfach – auch weil ich jetzt mit Onyx einstellen muss, dass unsichtbare Objekte angezeigt werden, was dazu führt, dass ich über zig mit willkürlichen Zahlenfolgen benannte Systemordner scrollen muss, ehe ich mal da hin komme, wo ich eigentlich hin will; aber immer hin und her zu schalten, geht mir auch auf die Nerven, selbst mit Terminal und Shortcuts. Ich bin da eigen.

6. Die Programme dürfen einander nicht ins Gehege kommen:
Das ist eigentlich ein Punkt für viel weiter oben, aber jetzt war die Liste schon weitgehend fertig und ich habe keine Lust, alles neu zu numerieren.
Ich hatte Zustände, da wurde nicht gesynct, weil die Programme sich gegenseitig den Zugriff auf den zu syncenden Ordner versperrt haben. Das war ziemlich nervig und sollte in der Form und Drastik nie wieder vorkommen.

Die schon im Titel erwähnten drei Services erfüllen (praktisch) alle meine Anforderungen, und nun möchte ich sie kurz mal vorstellen und eine herzliche Empfehlung an alle Schreibkoll_eginnen aussprechen, die noch/wieder nach einer Backuplösung suchen:

***

SpiderOak-nuevo-logoSpiderOak:

Pros:
– Ende-zu-Ende verschlüsselt
– 2GB Speicherplatz kostenlos
– Freie Ordnerwahl
– Unsichtbare Ordner können gewählt werden
– Der Inhalt des Papierkorbs wird nicht auf den gesamten Datenumfang aufgeschlagen
– Man kann Dateien teilen
– Man kann Gruppen (Rooms) anlegen
– Man kann auch mehrere Geräte syncen, wenn man will

Cons:
– Das Userinterface ist eine Katastrophe, auch nach dem letzten Redesign. Total unintuitiv.
– Man muss ‘Show hidden files’ anwählen, damit einem Festplattenpartitionen angezeigt werden. Bei jedem neuen Versuch mit SO hab ich geflucht, bis ich das wieder – zufällig, weil ich ja meine Library syncen möchte – rausgefunden hatte.
– Es gibt eine Phone-App für SpiderOak (iOS, Android), allerdings kann die nichts außer Download. Wer also sein Geschreibsel auf sein Phone syncen will, hat Pech gehabt.
– SpiderOak kommt gern anderen Backup-Programmen ins Gehege. Aber der Workaround ist leicht, man braucht nur festzulegen, dass es nur alle halbe Stunde syncen soll. Das minimiert das Problem

Blahblah:
Ich habe SpiderOak immer mal wieder verwendet, dann wieder nicht, weil es irgendwas gemacht hat, das mich geärgert hat. Alles in allem ist es vom einen zum nächsten Versuch immer stabiler geworden, auch wenn das Interface immer noch schauderhaft ist.
Seit dem letzten Update funktioniert es brav vor sich hin, so wie das sein soll.
SpiderOak legt einen Ordner namens ‘SpiderOak Hive’ an, der als standard Syncordner fungiert, sofern man denn diese Funktion nutzen möchte. Ich tu das nicht, aber wems g’foit…

Tresorit:

Pros:
– Ende-zu-Ende verschlüsselt
– 2 bis 5GB Speicherplatz kostenlos (man kann bei der Anmeldung verschiedene Preismodelle testen und wird nach Ablauf der Testzeit auf die kostenlose Speichermenge runtergestuft; die 5GB entstehen, wenn man durch einige Reifen springt, die aber mehr an ein Usertutorial erinnern als an die Freundeswerbung, zu der DropBox einen zu zwingen versucht)
– Freie Ordnerwahl
– Unsichtbare Ordner können gewählt werden (man muss den Pfad manuell eingeben, aber es geht)
– Der Inhalt des Papierkorbs wird nicht auf den gesamten Datenumfang aufgeschlagen
– Man kann Gruppen anlegen
– Man kann Dateien teilen und festlegen, wie oft oder wie lange eine geteilte Datei zur Verfügung steht
– Es gibt ein paar erweiterte Sicherheitsoptionen für zahlende Kunden, die aber v.a. auf Unternehmen zugeschnitten sind (Zugriffskontrolle und erweiterte Verschlüsselung und sowas)

Cons:
– Tresorit schreibt sich ungefragt ins Kontextmenü und muss da erst wieder rausgeschmissen werden
– Man kann die Dateistruktur in der Cloud nicht frei gestalten
– Es gibt eine Phone-App (für iOS, Android, Blackberry und Windows), mit der man – zumindest auf meinem Android – mit etwas Trickserei auch Dateien vom Phone hoch syncen kann (man muss den Ordner finden, den Tresorit für Dateien anlegt, die man auf ‘offline verfügbar’ gestellt hat), allerdings funktioniert die Synchronisation mit dem Phone in der Cloud-nach-Phone-Richtungen selbst im besten Fall nur sehr schlecht und ist praktisch nicht nutzbar. Wer sein Zeug also unterwegs auf dem Phone bearbeiten will, braucht entweder Internet oder muss vorher dran denken, manuell upzudaten.

Blahblah:
Tresorit wurde von Wuala als Alternative vorgeschlagen, und wenn es auch meiner Ansicht nach von den Features her, die ich selbst nutze, nicht mit Wuala mithalten kann, ist es auf jeden Fall besser nutzbar als SpiderOak. Und bei den Features, die ich selbst nicht so nutze, ist es von allen drei hier vorgestellten Lösungen mit Abstand die beste.

megaMega:

Pros:
– Ende-zu-Ende verschlüsselt und OpenSource
– 50GB Speicherplatz kostenlos
– Freie Ordnerwahl
– Unsichtbare Ordner können gewählt werden
– Der Inhalt des Papierkorbs wird nicht auf den gesamten Datenumfang aufgeschlagen
– Man kann Dateien teilen
– Der Inhalt des Papierkorbes wird auf die Gesamtspeichermenge aufgeschlagen, aber man kann das automatisch managen – entweder alles löschen lassen, was älter ist als X Tage, oder auf eine Größe von X GB beschränken.

Cons:
– Man muss Mega erstmal durchsteigen. Es ist an sich browserbasiert, aber zum Syncen braucht man die Desktop-App. Danach ist aber alles ziemlich simpel und übersichtlich. Sofern die App denn startet. Das hat sie aus irgend einem Grund bei mir nicht gleich gemacht.
– Es gibt eine Phone-App (Android, iOS, Blackberry, Windows), die aber genau so funktionsbeschränkt ist wie die von SpiderOak und Tresorit.
– Ich habe viele viele Minuten damit zugebracht, rauszufinden, wie die Bandbreitenbegrenzung (beim kostenlosen Acct sind es 10GB) funktioniert, weil nirgendwo ausgezeichnet ist, ob das pro Tag, pro Monat oder pro Jahr ist oder was. Ist auch bei den kostenpflichtigen Accts nicht angegeben, aber ich gehe mal davon aus, dass es pro Monat ist.

Blahblah:
Ich habe Mega erst vor kurzem durch ein Video von Nixie Pixel entdeckt, das ganze sieht aber soweit schonmal echt gut aus. Es ist ganz putzig, Tresorit und Mega sitzen Seite and Seite in meiner Menüleiste, und immer wenn ich cmd+s drücke, halten beide ihr ‘Jetzt lade ich gerade was’-Schildchen hoch.

Hier noch eine kleine Tabelle in abstoßender Farbgebung, die alle drei Optionen übersichtlich vergleicht:

Fazit:
1. Die Standardfarboptionen in NeoOffice sind wirklich richtig hässlich und ich bin zu faul, anständige Farben rauszusuchen.
2. Cloud-Backup ist ein Geschenk der Götter, das einem das Leben sehr viel einfacher macht, vorausgesetzt man behält lokale Kopien all seiner wichtigen Dateien.
3. Du bist nicht paranoid, wenn du tatsächlich durch gleichzeitige Brände an mindestens zwei verschiedenen Server-Standorten und einen schlecht getimeten Crash deiner Festplatte alles bis auf ein einziges Backup verlieren kannst.

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1. Sobald LetsEncrypt anfängt, Zertifikate auszuhändigen, werde ich für meine Homepage natürlich https anbieten – vorausgesetzt ich kriege raus, wie das bei meinem Hoster funktioniert; ich hab das vor einer Weile schonmal mit einem anderen kostenlosen Zertifikat versucht, bin da aber kläglich gescheitert. Obs an Kontent oder an dem Zertifikat lag, weiß ich allerdings nicht. Eigentlich hat Kontent schon Infrastruktur für https angelegt. Naja, wir werden sehen. Verschlüsselung steht jedenfalls auf meiner To-do-Liste, damit niemand zugucken kann, wie ihr meine Seite surft. Yeah.

  • Ela Sonntag

    Na toll, jetzt befinde ich mich in einer sehr schnell eskalierenden Paranoia Schleife und frage mich wann mein letztes Hardware Backup war und ob ich noch 5 andere Cloud Backups brauche, falls mein Netbook & meine externe Festpaltte gleichzeitig durchbrennen und ich gleichzeitig Alzheimer bekomme und mein DropBox Passwort vergesse…vielen Dank! ;-P

    • tine_schreibt

      Also Dropbox ist ja sowieso…. ahem… ô.o Ich meine, um da von gewissen Lokalitäten drauf zugreifen zu können, muss das in deinem Fall wohl sein, aber ich würd schon rein aus Prinzip noch einen weiteren Cloud-Service dazunehmen, nur damit nicht Dropbox deine eine einzige online-Kopie hat.
      Und gegen vergessene Passwörter helfen Passwortmanager (Keepass ist kostenlos und OpenSource) ;)