Schreibtip 004: 10 kleine Tips am Rande (1/2)

Schreibtip 004: 10 kleine Tips am Rande (1/2)

Es gibt Schreibtips, die einem das Leben ganz schön erleichtern können, ohne dabei besonders umfangreich zu sein oder langer Erklärungen zu bedürfen. In diesem Video gibt es die ersten sechs Tips – die sich um Problemlösung, Organisation, Charakterentwicklung und Setting drehen – die restlichen vier flattern dann in zwei Wochen in euren Feed :) Der versprochene Link: http://www.SweetHome3D.com/de

Schreibtip 003: Mindestens 1.000 Antagonisten

Schreibtip 003: Mindestens 1.000 Antagonisten

Antagonisten sind wichtig, das ist eine allgemeine Erzähl-Weisheit, die jeder schonmal gehört hat. Aber ist es wirklich sinnvoll, Charaktere in die Kategorien ‚Antagonist‘ und ‚Protagonist‘ einzuteilen, oder schränkt man sich mit dieser Herangehensweise nur unnötig ein? Im heutigen Video erkläre ich, wie man Szenen mehr Tiefe, mehr Konflikt und mehr Komplexität verleiht, indem man über das Schwarz-Weiß-Bild von Antagonist und Protagonist hinaus denkt.

Schreibtip 001: Schreibe, was du kennst!

Schreibtip 001: Schreibe, was du kennst!

Bedeutet dieser Tip wirklich, dass du nur noch autobiografisch über dein eigenes, langweiliges Leben schreiben darfst? In meinem ersten Schreibtip-Video beschäftige ich mich mit einem der am häufigsten missverstandenen Tips und erkläre euch, was damit wirklich gemeint ist und warum er wichtig ist, wenn man facettenreiche, tiefgründige und realistische Charaktere schreiben will.

Hier pogt der Elch, hier steppt der Bär!

Hier pogt der Elch, hier steppt der Bär!

Ich habe es kürzlich in einem Kommentar angekündigt und nun mache ich ernst. Nach langen Monaten der Stille geht es ab heute wieder rund auf diesem Blog. Sofern man wöchentliche bis zwei-wöchentliche Updates als ‚rundgehen‘ bezeichnen will. Das überlasse ich euch. Interessant ist an dieser Stelle wahrscheinlich die Information, dass es meinen neuen Content nur indirekt als Blogpost geben wird, denn ich bin unter die youtuber_innen gegangen. Meine gigantisch guten Schreibtips gibts also jetzt zum Gucken und Hören. Hier aber erstmal mein allererstes Video.

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Die Geheimwaffe für effektiveres Überarbeiten: Text-To-Speech

Die Geheimwaffe für effektiveres Überarbeiten: Text-To-Speech

Im Leben jede_r Autor_in kommt der Zeitpunkt, an dem s_ie das komplette Ding nochmal drüberlesen muss. Wenn du so bist wie ich, kommt dieser Zeitpunkt häufiger, und wenn du sehr so bist wie ich, dauert das jedes mal ewig und kostet unglaublich viel Energie, weil du es nicht lassen kannst, ständig irgendwas umzuformulieren und dich in Details zu verlieren. Überhaupt auf Text-to-Speech bin ich gekommen, da ich (zudem noch) das Problem habe, dass ich nicht mehr gut am Computer lesen kann. Es saugt mir

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Scrivener – (M)ein Use-Case in ~10 Features

Scrivener – (M)ein Use-Case in ~10 Features

Damit die liebe Ela endlich was zum drauf verlinken hat, wenn es um Scrivener geht. Ich war ja zuerst skeptisch (ich weiß, wann bin ich das mal nicht) was Scrivener angeht. 1. Weil sich von meinem Gefühl her so ein bisschen ein Hype Schrägstrich Elitismus rund um den Scrivener entwickelt hat, dahingehend, dass jede_r Autor_in dringend dieses Programm haben muss (oder Papyrus oder Storyist oder StoryMill oder eines der zahlreichen anderen hochgepowerten Schreibprogramme-extra-für-Autor_innen, die es da draußen gibt), wenn si_e cool sein will. 2.

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Review: Das Phantom der Oper (Leroux)

Review: Das Phantom der Oper (Leroux)

Eine Review, die im Grunde genommen ein langes Loblied auf Christine Daaé und ihre stahlharte Toughness ist. Wie schon vor einer ganzen Weile angekündigt, habe ich ‚Das Phantom der Oper‚ von Gaston Leroux noch einmal gelesen und mir viele viele Notizen gemacht. Der Vergleich mit Nicholas Meyers ‚Sherlock Holmes und das Phantom der Oper‚ steht ganz unten unterm Fazit. Und was soll ich sagen, es war ein wilder Ritt. Es ist nicht so, dass mir das Buch bei diesem zweiten Lesen unbedingt besser gefallen

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Achronologisches Pantsing – Die Wahrheit über „Planendes“ Schreiben

Achronologisches Pantsing – Die Wahrheit über „Planendes“ Schreiben

Der Titel ist etwas reißerisch, aber ich bin grad voll so pumped und so, und die Buddha-Statue bildet einen beruhigenden Kontrast, damit hier niemand Bluthochdruck kriegt. Sie ist aber auch on-topic. Versprochen. Anlässlich meines kürzlich geposteten Artikels unterhalte ich mich gerade mit Ela über unsere – dem Schein nach – unterschiedlichen Schreibweisen. Ela schreibt im Allgemeinen ohne viel Vorbereitung drauflos, ich schreibe erst los, wenn ich den Anfang der Geschichte schonmal grob ausgearbeitet habe und in etwa weiß, wo es hingehen wird. Elas Arbeitsweise

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Unerforschtes Gebiet – Vom Weiterschreiben am Ende der ausgegorenen Ideen

Unerforschtes Gebiet – Vom Weiterschreiben am Ende der ausgegorenen Ideen

Grade bin ich wieder in einer für mich immer sehr gruseligen Situation. Ich habe eine Lücke in der bekannten Welt erreicht, eine Beinahe-Leer-Stelle in meinem Plot, eine Szene, die wie folgt in meinem Tagesplan drinsteht: * Tel Joe/Judi (Kunst, Videos, L.E.Mort) * Sieht L zu, wie er an Glasinstrument arbeitet, sieht Ölbild, Kreidebild, malt selber was? (Reden über Sérafine?) Und das ist alles. Mehr steht da nicht. Mehr Gedanken habe ich mir zu den Ereignissen dieses Tages nicht gemacht. Ich habe kein Ziel an

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