Kategoriearchiv: InspirationsHandwerk

Der Flow oder: Wie ich meine Muse küsse

Der Flow oder: Wie ich meine Muse küsse

Wie versprochen, ein Pöstchen für Ela, und hier kann man viele viele Details zur Brande-Methode nachlesen. Das ist die Emanzipation: Früher musste frau darauf warten, dass sich ihr Angebeteter dazu herabließ, ‚den Ersten Schritt‘ zu machen. Heute darf frau selbst die Sache in die Hand nehmen und sogar andere Frauen ansprechen oder Heiratsanträge machen *gasp!* Genau so ist es mit der Muse. Frau kann darauf warten, dass sie kommt und sie küsst. Frau kann aber auch hingehen, ihre Muse leidenschaftlich hintenüberbeugen und sie knutschen,

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Schriftstellerin werden Teil 3: Die ersten 14 Tage

Schriftstellerin werden Teil 3: Die ersten 14 Tage

(Der Rest der Serie: Teil 0, Teil 1, Teil 2, Teil 3) Am 15.09. habe ich mit dem Projekt ‚Ich bin jetzt Schriftstellerin‘ angefangen, d.h. einen ersten Bericht könnt ich langsam mal abgeben. Um diesen Post zu strukturieren, fang ich mal mit den Sachen an, die überhaupt nicht funktionieren. Danach kommen die, die so teils-teils funktionieren, und zum Schluss alles, was super läuft. Zuguterletzt kommen noch ein paar sonstige Sachen.

Schriftstellerin werden Teil 2: Was ich darüber denke

Schriftstellerin werden Teil 2: Was ich darüber denke

(Der Rest der Serie: Teil 0, Teil 1, Teil 2, Teil 3) Als ich angefangen habe, ‚Schriftsteller werden‘ von Dorothea Brande zu lesen, war ich skeptisch[er als sonst]. Brande schreibt darüber ‚wie Schriftsteller so sind‘ und ‚was ihre Probleme sind‘, und solche generalisierten Aussagen mag ich nicht, vor allem wenn es keine wissenschaftlichen Studien gibt, auf denen sie basieren. Persönliche Beobachtungen sind immer so verzerrt und vollgestopft mit Vorurteilen. Brande hat sich mit den vollmundigen Pauschalurteilen aber relativ zurückgehalten, so dass ich ihre Behauptungen,

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Schriftstellerin werden Teil 1: Die Brande-Methode

Schriftstellerin werden Teil 1: Die Brande-Methode

(Der Rest der Serie: Teil 0, Teil 1, Teil 2, Teil 3) Brandes grundlegende Annahme in ihrem Buch ‚Schriftsteller werden‘ ist, dass es neben (und strenggenommen vor) dem klassischerweise als ‚handwerklich‘ bezeichneten Anteil des Schreibens – Wissen über Plotstrukturen, Satzbau, Charakterführung, Genres, Stile usw. – noch etwas anderes gibt, das man als Schriftstellerin verstanden haben muss. Das ‚Geheimnis‘ der Großen Schriftstellerinnen, nach dem alle suchen, die sich in Schreibkursen zusammenfinden. Das Geheimnis lautet: Inspiration ist eine Frage der Herangehensweise. Wie sie auf diese (banal

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Schreibblockade Follow-up

Schreibblockade Follow-up

Oh. Mann. Wie bereits angedeutet – oder auch nicht, ich weiß es nicht mehr und bin zu faul, es nachzulesen – handelt es sich bei meiner aktuellen Schreibblockade um eine Notbremsung aufgrund von Strukturproblemen. Ich denke, die Sache wird sich allein durch die Zeit lösen lassen; sprich, statt im Präsens werde ich die ersten paar Szenen dieser mehrszenigen Sache im Plusquamperfekt schreiben. Jawohl, im Plusquamperfekt. Ich weiß, das ist die klobigste, uneleganteste Zeit überhaupt, aber erstens springe ich einfach ins Präteritum wo immer es

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Grade sehr à propos: ‚Schreibblockade‘

Da wurde ich doch glatt in ein Forum eingeladen. Guck an. Ein zugehöriges Blog der Forenadmine gibts auch. Darin den ersten einer Reihe von Artikeln zum Thema der guten alten Schreibblockade. Da ich grad auch mal wieder eine habe, dachte ich mir, schreib ich doch mal auf, wie das bei mir persönlich so ist. Und zwar habe ich bei mir drei grundsätzliche Ursachen für eine Blockade identifizieren können: 1. Der Überdruss Manchmal geht mir der Text, an dem ich gerade arbeite, von einer Sekunde

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Elisabeth Gilbert, Üben-üben-üben und Kreativität

Elisabeth Gilbert, Üben-üben-üben und Kreativität

Elisabeth Gilbert In ihrem TED-Talk ‚Your elusive creative genius‘ spricht Elisabeth Gilbert – Autorin von ‚Eat, pray, love‘, das ich nicht gelesen habe und freiwillig auch niemals lesen werde – darüber, wie Kreativität in der westlichen Gesellschaft wahrgenommen wird und warum das ihrer Meinung nach schlecht ist. Sie diagnostiziert die chronische Vorstellung, dass kreative Menschen gequälte Personen sein müssen, in ständiger Angst davor, nicht gut genug für den Erfolg zu sein und – nachdem sich endlich Erfolg eingestellt hat – nichts mehr nachlegen zu

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Schreib nicht schneller als deine Muse küssen kann?

Schreib nicht schneller als deine Muse küssen kann?

Aber geht das überhaupt? Ich habe in mir diese Furcht, dass ich, wenn ich zu schnell arbeite, irgend etwas übersehe oder irgend eine Idee nicht habe, die mir noch ein paar Stunden mehr Tagträumerei hätten bescheren können. Ich habe keine Ahnung, wie gerechtfertigt diese Furcht ist. Auf der einen Seite denke ich mir, sie ist überhaupt nicht gerechtfertigt, denn wenn man das Knutschtempo seiner Muse zu überschreiten versucht, nennt sich das Writer’s Block oder auch Schreibblockade, was sozusagen die Nagelkette auf dem Nürburgring des

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