Félicie

Irgendwann mailte mir Corinna mal, dass sie einen Anfang für eine Phic hätte (Erik läuft im Schneetreiben in eine blinde Frau), aber keine Ahnung, wie man daraus eine komplette Geschichte stricken könnte.
Die Idee der Cooperation ploppte ziemlich sofort auf, und da wir keine Ahnung hatten, wie wir sonst zusammen schreiben sollten, verteilten wir die Rollen.
Corinna schrieb Félicie, Christine und Raoul (ihren ersten und einzigen „bösen“). Ich schrieb Erik und den Perser.
Corinna hatte vorher noch nie im Präsens gearbeitet. Da ich aber unwillens war, im Perfekt zu schreiben, solange es die Geschichte an sich nicht unbedingt nötig hatte (es gibt einfach Texte, die kommen im Perfekt besser, ist sone Gefühlssache), ließ sie sich überzeugen, es mal zu versuchen.
Dieser Versuch verlief sogar so erfolgreich, dass sie meines Wissens fortan beim Präsens geblieben ist. Fazit: Präsens rockt.

Von der Handlung und dem Aufbau her ist „Félicie“ noch eine ziemlich typische Phanfic, es lassen sich aber doch schon eindeutige Anklänge unseres späteren Erzählerethos finden. Z.B. ignorieren wir keine potentiellen Schwierigkeiten, sondern gehen kopfüber rein und suchen Lösungen. Wir verzärteln unsere Charaktere nicht und leugnen nichts von Eriks Vergangenheit, nur damit es einfacher wird, ihn zum Lover zu machen.

Gelesen werden kann die Geschichte hier.