Jul 242015
 

Lang lang ists her, dass ich diesen Post versprochen habe. Ich habe nur in der Zwischenzeit so unglaublich viel am ‘Prinzip der Schönheit’ gearbeitet, dass ich nicht dazu gekommen bin, ihn zu schreiben.
Vielleicht sollte ich mir einen Tag in der Woche freihalten, um Posts zu schreiben. Für mein Blog wäre das auf jeden Fall gut. Mal gucken, ob ich da Bock zu habe…

Zum Geburtstag haben mir meine Schwiegereltern ‘Mord im Bergwald’ von Nicola Förg geschenkt. Eigentlich sind Krimis überhaupt nicht mein Ding – die Grund dafür werd ich noch erklären – aber gelesen habe ichs natürlich trotzdem.

Hier kommt meine etwas verquaste Review und ein kleiner Rant über Twists. Als Twist kommt ganz am Schluss noch ein Spoiler. Continue Reading ‘Mord im Bergwald’ und mein generelles Problem mit Krimis

Jun 112015
 

Ein Foto von Britt Robertson mit roter NASA-Kappe.

Britt Robertson als Echter Mensch Casey Newton

Gestern haben mein Mann und ich endlich mal unsere ewig alten Kinogutscheine eingelöst und waren im Deluxe-Kinosaal – kann ich nur empfehlen, weil es zwar dekadent ist, aber soooo bequem. Ohne Scheiß, war großartig, besser als unser Sofa zuhause!

Wir standen vor der Entscheidung, entweder ‘Mad Max: Fury Road‘ zu gucken (der von PZ Myers empfohlen wurde) oder ‘A World Beyond‘. Da uns beiden der Trailer von Ersterem nicht so zugesagt hat, wurde es dann ‘A World Beyond’. Weil Science-Fiction mit einer Teenagerin als Hauptcharakter, das fand ich interessant.

Der Eindruck beim und kurz nach dem Gucken war alles in allem positiv. Es gab viele witzige Stellen, und auch wenn die Story nicht so super logisch und lückenfrei war, war sie (nach einem langsamen Start) doch ganz unterhaltsam, und die Message… naja, war halt eine Message. Die Charaktere fand ich nett, besonders Casey, die Teenagerin, die überaus kompetent rüberkam.

Dann vorhin hab ich Ela von dem Film erzählt, und dabei hatte ich eine irre Erkenntnis, die ich hier gern teilen würde.Continue Reading Die Teenagerin als Echter Mensch: A World Beyond

Jun 062015
 

Wie angekündigt.

Einleitend möchte ich sagen, dass ich:

  1. keine Ahnung von Sherlock Holmes und dem zugehörigen Fandom habe. Ich weiß ein paar Kleinigkeiten aus Reviews/Essays zu der Miniseries mit Benedict Cumberbatch, aber ich habe selber keine Originale gelesen und an Fanfic nur ‘A Study in Emerald‘ eine gar nicht so unclevere Holmes/Lovecraft Oneshot von Neil Gaiman. Aber ich habe keine Ahnung, wie sich der offizielle Canon gestaltet und was Headcanon ist, ich weiß nicht, ob es canonisierte Stilelemente gibt, kann Fanservice praktisch nicht identifizieren usw. Entsprechend kann ich ‘SHudPdO’ nicht wirklich als SH-Fanfic reviewen, sondern nur als eigenständiges Werk bzw. Phic.
    Ebenfalls entsprechend werde ich so ziemlich alles, was mir nicht gefällt, darauf schieben, dass SH halt nicht mein Fandom ist und ich die Eigenheiten der Fics nicht zu schätzen wissen kann.
  2. Leroux’ Original, auf das sich Meyer bezieht, vor vielen vielen Jahren, nur einmal und mit großer Enttäuschung gelesen habe. Ich habe immer Kay1 vorgezogen, nicht nur weil Leroux’ Version für meinen Geschmack grauenvoll schlecht geschrieben ist (es liegt am Genre und der Epoche, ich kann damit einfach nix anfangen), sondern auch weil mir die Charaktere nicht so gefallen. Wo Macken der PdO-Charaktere eine schlechte Entscheidung von Meyer sind, und wo sie von Leroux kopiert sind, kann ich also derzeit nur eingschränkt beurteilen – den tatsächlichen Vergleich werde ich im Companion-Artikel mit der Leroux-Review vornehmen.

Wie aus dieser Vorrede und auch dem Titel des Buches hervorgeht, ist ‘Sherlock Holmes und das Phantom der Oper’ eine Crossover-Fanfiction. Der Autor, Nicholas Meyer, hat noch zwei weitere Holmes-Fics im Romanformat veröffentlicht, betätigt sich aber stärker als Drehbuchautor und hat für drei Star Trek-Filme geschrieben und/oder Regie geführt. Ich bin mir also relativ sicher, dass sich sein Interesse für PotO (Phantom of the Opera) in dieser Crossover erschöpfend ausgedrückt hat – was einerseits einiges über die Geschichte erklärt, mich aber andererseits auch beeindruckt, weil sein Phantom an sich ein paar ziemlich gute Ansätze hat. Continue Reading Review: Sherlock Holmes und das Phantom der Oper

Urlaubsmitbringsel

 Posted by on 05/06/2015  No Responses »
Jun 052015
 

Eine mit Büschen und anderen Planzen bewachsene Düne, darüber ein tiefblauer Himmel.

Ich war im Urlaub! In Frankreich, wie gewöhnlich, und wie ebenfalls gewöhnlich habe ich meiner mir liebevoll zugeneigten Leserschaft ein paar Dinge mitgebringselt.
Als da wären, zuerst einmal dieser Artikel hier, in dem die Leserin lernen wird, was sich in meinem Urlaube so zutrog und wie es mir allgemein ergangen ist, dann zwei Reviews – einmal zu ‘Sherlock Holmes und das Phantom der Oper‘ von Nicholas Meyer, das ich nach vielen vielen Jahren endlich mal gelesen habe (es wird dazu auch einen Companion-Artikel geben, der sich mit Leroux’ Original beschäftigt, aber da hatte ich nur eine digitale Version dabei, die ich nicht so speedreaden konnte, wie ichs gern gewollt hätte) und einmal zu ‘Mord im Bergwald‘ von Nicola Förg, das ich von Schwiegerelterns zum Geburtstag bekam und zum Anlass nehme, ein paar Stildinge und mein grundsätzliches Problem mit Krimis und Plottwists zu erörtern – den Text, den ich auf der Rückfahrt geschrieben habe, und zuguterletzt ein noch zu erstellendes neues Design für meine Homepage (das aktuelle ist nur son Interims-Ding, weil ich das alte Design einfach nicht mehr sehen konnte, aber auch keine wirkliche Idee für was neues hatte ich bin sowas von uninspiriert, designhalber, deshalb noch ein interims blahblahblah sfz), bestehend aus Meer und Himmel und vielleicht ein paar Bäumen und Strandhafer, wir werden sehen.
Ich habe auch sehr viel und sehr produktiv an ‘Das Prinzip der Schönheit‘ gearbeitet, und das war überaus erfrischend.
Continue Reading Urlaubsmitbringsel

Mein neues Tattoo

 Posted by on 08/05/2015  2 Responses »
Mai 082015
 

Nachdem ich lange recherchiert und überlegt habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich das Horusauge auf meinem Rücken doch überstechen lassen will…

Wer sich für die Details dieser Entscheidung interessiert, kann hier mal klicken: Zeigen

Continue Reading Mein neues Tattoo

CleanReader – Ja bitte.

 Posted by on 30/03/2015  2 Responses »
Mrz 302015
 

headerfinaliconresizedEs gibt da einen neuen E-Reader, der es Leserinnen erlaubt, bestimmte ‘obszöne’ Worte in einem Text als ‘familenfreundliche’ Variation anzeigen zu lassen.
Es gibt außerdem Autorinnen, die das total anstößig finden.

Ich persönlich denke, dass jede Person das Recht hat, die eigene Medienerfahrung auf die eigenen Bedürfnisse zuzuschneiden.

Finde ich es albern, dass es Leute gibt, die das Wort ‘ficken’ oder ‘Vagina’ nicht lesen wollen? Aber absolut. Aber meine Meinung ist meine Meinung, und es kommt niemand zu Schaden, wenn jemand mit einer Software das Wort ‘ficken’ als ‘liebemachen’ darstellen lässt.Continue Reading CleanReader – Ja bitte.

Dez 252014
 

KnifeNeverLettingGoIch hab grad mal geguckt, aber anscheinend hatte Ela mir nur am Telefon davon erzählt und keinen Post dazu geschrieben, den ich hier verlinken könnte; vielleicht hat sie Lust, ihre Meinung kurz in die Kommentare zu hacken?

Naja, jedenfalls hat sie mir das Buch ‘The Knife of Never Letting Go‘ von Patrick Ness geschenkt, nachdem sie es nicht weiterlesen wollte und ich von Klappentext und Leseprobe auf amazon so voll großäugig gemacht und angefixt wurde und so.
Ich bin von der Seitenzahl her glaub ich weiter gekommen als Ela, aber auch ich habe beschlossen, zu kapitulieren (auf Seite 294) und den Rest der Story nur noch zu überfliegen.

Warum, das erklär ich hinter dem ‘more’. Spoiler voraus!
Continue Reading The Knife of Never Letting Go. Oder: Es hätte so schön sein können!

Sep 042014
 

Ich habe die Angewohnheit, während ich so im Einschlafen begriffen bin, schonmal ganze Szenen (oder Songtextparodien) in meinem Kopf auszuarbeiten. Also, nicht nur so ‘das und das passiert und dann das’, sondern schön formuliert, Wort für Wort, mit Dialogauszeichnungen und Suche nach der besten Formulierung und allem. (Das Ergebnis hält einer klarer denkenden Überprüfung am nächsten Tag zwar nur in ~70% der Fälle stand, aber das macht ja nix.)
Ich weiß nicht warum, aber wenn ich mich dann aufsetze und das Licht anmache, ist der Moment vorbei. Und meistens bin ich auch zu tranig, um geradeaus zu gucken und will die Augen nicht aufmachen. Das heißt, ich versuche dann, die Szene auswendig zu lernen, damit ich sie am nächsten Tag aufschreiben kann. Das klappt auch meistens, aber ich misstraue meinem Gedächtnis und habe immer ein super schlechtes Gefühl, bis ich die Sache endlich auf Papier habe. Continue Reading Diktaphon(App), yeah! oder: Reden statt Schreiben

Sep 032014
 

Warum auch nicht? Ich meine, es ist ja nicht so, als hätte ich zig angefangene, halbfertige Artikel zu allen möglichen faszinierenden Themen auf Halde liegen, aber weder die Energie noch die Motivation, einen davon auch mal fertig zu schreiben.
Tatsächlich habe ich die vergangen beiden Tage damit zugebracht, das ‘Thalía Bleue‘ mit SweetHome3D zu bauen und mich darüber zu grämen, dass ich die Scheißidee nicht mehr aus dem Kopf kriege, einen Subplot mit Pädophilie und Mord einzubauen. Ich meine, ich werde ihn nicht einbauen. Mord ja, aber Pädophilie? Nope. No. Nein. Nouuuu. Näh.

Naja, für ein bisschen Montagsfragen reicht es, und so präsentiere ich hier Folge 2:

Die "Montagsfrage für Autoren" von Schreibwahnsinn - Nach einem Konzept von Paperthin

Die “Montagsfrage für Autoren” von Schreibwahnsinn – Nach einem Konzept von Paperthin

Continue Reading Schreibwahnsinnige Montagsfragen – Folge 02