Sérafine

In Wirklichkeit Emilíana Torrini

In Wirklichkeit die viel zu junge Emilíana Torrini

Sérafine Janvier ist die beste – einzige – Freundin des Malers, seine Fürsorgerin, vielfache Lebensretterin. Sie kennt ihn von Kindheit an, ist in ihn verliebt, seit sie alt genug ist, sich zu verlieben, und macht immer wieder systematisch ihr eigenes Leben kaputt, um den besser-als-nichts Status quo der Beziehung zu ihm aufrecht erhalten zu können.
Joannas Auftauchen und der Umstand, dass sich der Maler in sie verliebt, macht ihre gewohnte Welt dem Erdboden gleich. Sie rastet auf die ihr eigene Art aus, aber als eine Katastrophe nach der anderen dann doch nicht so eintrifft wie befürchtet, beginnt sie, sehr zaghaft, sich ein Leben außerhalb von Louis’ Gravitation aufzubauen. Alles provisorisch, selbstverständlich. Alles mit Sollbruchstellen, nur für den Fall. Alles mit Panoramafenster in Richtung Louis, damit sie seine Bahnen an ihrem Himmel nie aus den Augen lassen muss und losrennen kann, wenn er droht, abzustürzen.
Was unweigerlich passiert…