Schreibmusik

/ April 3, 2014/ Schreibtips, Software und Hardware/ 2Kommentare

Ich brauche beim Schreiben Stille, sonst kann ich mich nicht konzentrieren. Ich kann auch keinem Gespräch folgen, wenn im Hintergrund Musik oder sowas läuft.
Leider reichen Ohrenstöpsel nicht immer aus. Vor allem wenn ich im Bus sitze und sich irgendwer dringend unterhalten muss. Aber dafür hat Gott den Menschen Drone geschenkt.

Drone ist Musik ohne Musik. Keine Melodie in dem Sinne, nur eine Reihe von unaufdringlichen1, langgezogenen Geräuschen. Es gibt fiese Drone, die so happy-yippie-Dur-Akkorde-mäßig ankommt, aber wenn Drone gut ist, ist es richtig gut.

Beispiel Nocturnal Mantis.

Mit dem hier übertöne ich gerade den Schnulz von Birdy, den mein Mann nebenan in einer Endlosschleife dudeln lässt:

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1 Tatsächlich unaufdringlich, nicht so ‚unaufdringlich‘ wie das Newsletter-Popup das ich mal fast hier installiert hätte. Ich hasse solche Popups. Wenn so ein Ding aufpoppt, denk ich immer ‚Fuck you!‘ und verlasse die Seite so schnell wie möglich wieder. Im Ernst. Wenn ich subscriben oder sowas will, dann tu ich das; ein Popup bringt mich nicht dazu, es zu wollen, es bringt mich dazu, die betroffene Seite zu hassen und es mir zweimal zu überlegen, ob ich da nochmal hingehe.

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