Schlagwort Archiv: Gut erzählt

Review: Das Phantom der Oper (Leroux)

Review: Das Phantom der Oper (Leroux)

Eine Review, die im Grunde genommen ein langes Loblied auf Christine Daaé und ihre stahlharte Toughness ist. Wie schon vor einer ganzen Weile angekündigt, habe ich ‚Das Phantom der Oper‚ von Gaston Leroux noch einmal gelesen und mir viele viele Notizen gemacht. Der Vergleich mit Nicholas Meyers ‚Sherlock Holmes und das Phantom der Oper‚ steht ganz unten unterm Fazit. Und was soll ich sagen, es war ein wilder Ritt. Es ist nicht so, dass mir das Buch bei diesem zweiten Lesen unbedingt besser gefallen

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Die Teenagerin als Echter Mensch: A World Beyond

Die Teenagerin als Echter Mensch: A World Beyond

Gestern haben mein Mann und ich endlich mal unsere ewig alten Kinogutscheine eingelöst und waren im Deluxe-Kinosaal – kann ich nur empfehlen, weil es zwar dekadent ist, aber soooo bequem. Ohne Scheiß, war großartig, besser als unser Sofa zuhause! Wir standen vor der Entscheidung, entweder ‚Mad Max: Fury Road‚ zu gucken (der von PZ Myers empfohlen wurde) oder ‚A World Beyond‚. Da uns beiden der Trailer von Ersterem nicht so zugesagt hat, wurde es dann ‚A World Beyond‘. Weil Science-Fiction mit einer Teenagerin als

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Gut erzählt: Die Tribute von Panem / The Hunger Games

Gut erzählt: Die Tribute von Panem / The Hunger Games

Statt eines Jahresrückblickes erzähl ich mal, was meine bessere Hälfte und ich an Silvester und danach getan haben. Und zwar haben wir Pizza mit Allem gegessen und die ersten beiden Hunger Games-Filme geguckt. Ich bin von den Filmen sehr angetan, auch wenn sie ein paar Fehler haben. Da wir mitten im ersten Film unterbrochen haben, weil der Dschungel so langweilig wurde und die bessere Hälfte schlafen wollte (der Internationale Tag des Sprengstoffs ist kein Grund, wachzubleiben), weiß ich nicht mehr, wo der eine aufhört

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Gut erzählt: Camus‘ Halb-Psychopath

Gut erzählt: Camus‘ Halb-Psychopath

Wie es mir schon bei ‚Die Pest‘ von Camus ging, hatte ich auch bei ‚Der Fremde‘ Probleme, in die Geschichte reinzukommen. Aber im Gegensatz zu ‚Die Pest‘ habe ich mich beim Lesen von ‚Der Fremde‘ die meiste Zeit gelangweilt. Allerdings hat das Buch da, wo es Spaß gemacht hat, extrem Spaß gemacht. Deshalb das Gesamturteil ‚Gut erzählt‘. Der Plot ist schnell zusammengefasst; sind ja auch nur 120 Seiten, die zu gefühlten 25% für Landschaftsbeschreibungen draufgehen: Ein junger, naiver Halb-Psychopath bringt jemanden um und wird

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Vampir School Direktvergleich

Vampir School Direktvergleich

(Review des schwedischen Originals: Klick Review des amerikanischen Remake: Klack Review der Buchvorlage: Äh… Kluck?) So, wie angekündigt hab ich mir die schwedische Originalverfilmung ‚Let the right one in‘ nochmal angesehen. Mein Filmzitategedächtnis funktioniert übrigens noch. Immerhin das. Spoiler ahead und so. Hier erstmal meine Laufkommentare. Fazit-Fazit kommt am Ende.     Fazit: ‚Let me in‘ und ‚Let the right one in‘ sind echt mal zwei völlig verschiedene Filme mit ner ähnlichen Storyline aber total unterschiedlichen Charakteren und Atmosphären. Das Remake versucht, ein Horrorfilm

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Old School Vampirismus, yeah

Old School Vampirismus, yeah

(Review des amerikanischen Remake: Klick Direktvergleich der beiden Versionen: Klack Review der Buchvorlage: Äh… Kluck?) Es gibt da bei mir so ein Verhaltensmuster. Wenn ich einen bestimmten Grad der Depressivität erreicht habe, fang ich immer an, Horrorfilme zu gucken, weil mich Horrorfilme in diesem Zustand nämlich aufheitern. Vor allem Zombiefilme. Manchmal auch Vampirfilme, aber nur welche mit Fokus auf der Psychologie, weil ansonsten sind Vampire langweilig und ungruselig. So begab es sich also, dass ich mir mal ‚Let the right one in‚ ansah; auf

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Warum ich Bücher toll finde: Solaris

Warum ich Bücher toll finde: Solaris

Ich bin an sich ein totaler Stilfaschist. Wenn ich ein Buch anfange und mir sticht irgendwas ins Auge, das sich unschön liest, hat die Geschichte schon echt schlechte Karten, zuende gelesen zu werden. Das ist auch ein Stück weit Selbstschutz, weil ich mir bei jedem dickeren Fehler an die Stirn fasse, und die ist irgendwann wundgescheuert. Kleiner Witz am Rande. Es gibt da allerdings eine prominente Ausnahme, und das ist ‚Solaris‘ von Stanisłav Lem. Ich bin beim Zappen über die gleichnamige Filmadaption mit dem

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