Warum ich Richtung vegan tendiere

/ März 16, 2014/ Meine Schreibe und ich, Randgedanken/ 0Kommentare

Ich bin nicht prinzipiell gegen den Verzehr von tierischen Produkten, aber ich habe etwas dagegen, dass wir heute einen derart maßlosen Konsum praktizieren, dass wir Tiere unter widerwärtigsten Bedingungen halten, nur um unsere Gier zu befriedigen.
Alle paar Monate habe ich mal Lust auf Fleisch, dann esse ich ein bisschen was. Meistens find ichs aber fies und mag es nicht in den Mund nehmen.
Käse esse ich häufiger, weil mein Mann öfter mit Käse kocht und ich bisher noch keine überzeugende Alternative auftreiben konnte.
Mein tägliches Müsli bereite ich mit Bananenmus, Fruchtsaft und Wasser zu. An den Bananen muss ich noch was ändern, aber ich weiß noch nicht was.
Fisch esse ich gerne, weil der frei und artgerecht leben konnte, ehe er elendiglich in einem Netz unter den Leichen seiner Geschwister erstickt ist.
Ich hab nichts dagegen, wenn ein Tier getötet wird, solange es danach auch tatsächlich jemand isst. Wenn das Tier erst tot ist, ist ihm eh alles egal. Aber solange es lebt, sollte ihm Zufriedenheit ermöglicht werden.
Es pisst mich an, wenn meine Katze eine Spinne erlegt, von der sie genau weiß, dass sie ihr nicht schmeckt. Diese komischen grünen mit den super dürren Beinen.
Ich rette Fruchtfliegen aus meinem Saft, solange sie sich noch nicht zur Plage entwickelt haben.

Wenn alle Menschen so wenig tierische Produkte konsumieren würden wie ich, gäbe es keine Massentierhaltung und das daraus resultierende Leid + die Umweltschäden.
Es ist noch gar nicht lange her, da hat man sich nur sonntags Fleisch geleistet. Ich hätte gern diese Angebots- und Preisstruktur zurück. Denn so viel ist das zufriedene Leben unserer Nutztiere mindestens wert.

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