Schlecht erzählt: Grey’s Anatomy

Schlecht erzählt: Grey’s Anatomy

Serien sind erzählerisch meistens Müll, was sie aber nicht daran hindert, erfolgreich zu sein. Da Erfolg gern mit Qualität gleichgesetzt wird (siehe ‚Bestseller‘, ‚Blockbuster‘, ‚Platz 1 der deutschen Charts‘), orientiert sich auch manch ein Erzähler, der aufrichtig ‚gut‘ arbeiten möchte, an dem, was über so-und-so-viele Staffeln die Leute dazu bringt, sich trotz Werbepausen vor dem angeschalteten Fernseher aufzuhalten. Gerade mache ich einen – werbefreien – Grey’s Anatomy-Marathon. Bis zum Ende der dritten Staffel bin ich bereits gekommen, aber seit einigen Folgen geht mir die

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Warum ich Bücher toll finde: Solaris

Warum ich Bücher toll finde: Solaris

Ich bin an sich ein totaler Stilfaschist. Wenn ich ein Buch anfange und mir sticht irgendwas ins Auge, das sich unschön liest, hat die Geschichte schon echt schlechte Karten, zuende gelesen zu werden. Das ist auch ein Stück weit Selbstschutz, weil ich mir bei jedem dickeren Fehler an die Stirn fasse, und die ist irgendwann wundgescheuert. Kleiner Witz am Rande. Es gibt da allerdings eine prominente Ausnahme, und das ist ‚Solaris‘ von Stanisłav Lem. Ich bin beim Zappen über die gleichnamige Filmadaption mit dem

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Schreibpausenfüller – Warum ich Bücher gut finde

Da ich in den letzten drei Wochen wirklich extrem fleißig und produktiv war – 10 neue Seiten für ‚Mein Herr und Meister‘ und eine Überarbeitung der ersten 12 Kapitel von ‚Bitter‘, verbunden mit der Aufpolsterung einer Reihe von Dispos und dem Erstellen eines kompletten Szenenindexes – brauch ich jetzt mal eine Pause vom Schreiben. Also… uh… schreib ich was… hm… Naja, in den letzten beiden Tagen habe ich mich ein bisschen mit Heike Noll unterhalten und mich in ihrem Schreibforum umgesehen. Dabei lief mir

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