Nov 062011
 

Ausschnitt eines Bildschirmfotos, das die minimalistisch eingerichtete Werkzeugleiste eines Texteditor-Programms zeigt (Fonts und Editoren)
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Oder auch: Editoren und Fonts. Wir gehen mal chronologisch vor.

 

Ich und Texteditoren, wir haben ja eine lange gemeinsame Geschichte, so verglichen mit der Länge von Geschichten, die ich mit irgendwas anderem in meinem Leben habe.

Am Anfang war da natürlich Word, so wie am Anfang meiner Beziehung mit dem Internet AOL stand. Jugendsünden. Word und ich, eigentlich müsste ich mit Nostalgie auf diese Zeit zurückblicken. Ich habe ‘Das Kunstwerk‘ mit Word geschrieben. Ach, so viele Stunden habe ich auf das Interfacedesign von Win ’98 gestarrt, in meinem Spieltrieb mit grauenvollen Farbkombinationen ausgestattet. Ich kann mich nicht erinnern, mit dem Programm großartige Probleme gehabt zu haben – abgesehen davon, dass die Auto-Safe-Funktion nicht funktioniert hat, weshalb mich mein wegen kaputtem Lüfter ständig abrauschender Rechner bald in die rasende Verzweiflung getrieben hat.
Man stelle sich vor, man sitzt an einer Szene, die man konstruieren muss, weil sie von alleine nicht fließt. Der Gang der Ereignisse, des Gesprächs, der Gedanken, alles hängt von bestimmten Worten und Formulierungen ab, die man natürlich auch konstruieren muss. Und nach zwanzig Minuten angestrengten Bastelns rauscht die Kiste ab und alles, alles was man da so mühsam erarbeitet hat, ist weg! Und das nicht nur einmal, hahaha, oh nein! Denn ich habe natürlich nicht gewusst, warum der Rechner abrauscht, und die vollautomatische Eingabe von cmd+s in jeder noch so kleinen Gedankenpause habe ich mir nicht so schnell angewöhnen können. Dreimal. Dreimal musste ich mir diese Szene wieder von neuem herleiten. Ich hätte die Kiste fast aus dem Fenster geschmissen. Ich hab geschrien vor Wut. Es war der Hammer.
Continue Reading Fonts und Editoren

Okt 142011
 

Falls sie jemand lesen möchte, befinden sich die Textstellen, die ich meine, hinter den Spoilerbuttons am Ende dieses Posts.

Die Überarbeitung, die ich in dieser ersten Rückblende vorgenommen habe, behandelt im Wesentlichen zwei Punkte:

Erstens: Louis’ Geburt und seine Lebenssituation bis 1967

  • In der alten Version wird das meiste nur angedeutet und ich musste erklären, wie es sein konnte, dass ein lebend im Krankenhaus geborenes Kind als Totgeburt in die Annalen der französischen Demographie eingehen konnte. Bestechung, im Ernst? So wohlhabend ist Marguerite zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht. Außerdem ist sie zwar vom Leben abgehärtet und hat ihre erlernten Ängste, aber als Mutter ist sie nun wirklich kein Unmensch. Um die Abwärtspirale in die Gewalt in Gang zu setzen, an deren Tiefpunkt ihre Ermordung steht, braucht es mehr Traumatisierung als eine Niederkunft im Krankenhaus liefern kann.
    Sie musste alleine sein, voller Angst, überfordert – also verpassen wir ihr eine Sturzgeburt, ohne Vorwarnung und mitten in der Nacht, damit die Hebamme auch lange genug braucht, um anzukommen. Hier haben ich übrigens den Vorteil der Epoche vor Erfindung des Cellphones: Die Hebamme kann Marguerite nicht unterstützen, während sie unterwegs ist.
  • Das alte Szenario mit der Bestechung zeichnet ein negatives Menschenbild. Es entsteht der Eindruck, dass es Louis hätte besser gehen können, wären nicht all diese bösen, herzlosen Menschen zusammengekommen, um ihm in die Suppe zu spucken, noch ehe er seinen ersten Schiss getan hat. Ich mag sowas nicht. So eine Dichotomie von ‘Hier sind die Guten, Missverstandenen’ und ‘Hier sind die Bösen, wegen denen alles schiefgeht’. Ich glaube nicht an böse Menschen. Aber ich glaube an Angst, unintendierte Folgen, mangelnde Voraussicht und destruktive Beziehungsdynamiken.
    Geben wir Marguerite also eine freundliche, fürsorgliche Hebamme an die Seite, die mehr als nur Verständnis für die irrationalen Ängste ihres Schützlings hat. Natürlich brauchen wir eine gewisse Illegalität, um die Lebendgeburt eines Kindes zu unterschlagen, aber auch hier reichen gute Absichten und unerwartete Entwicklungen aus, um alles zu erklären. Continue Reading Kuwe-Änderungen 01.0: Louis’ erste Rückblende

Pimpin’ aint easy

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Okt 122011
 

Unless it is.

Da ich aus meiner Schlacht mit der Technik so überaus siegreich hervorgegangen bin, habe ich beschlossen, mich hier (on teh internets) so richtig breit zu machen. Irgendwie gefällts mir hier grad echt gut.

Im Zuge dieser Verbreiterung habe ich mein Wissenschaftsfundstückeblog When the Universe goes ‘Whoah!’ mal ein bisschen lesefreundlicher gestaltet – war vorher in heller Schrift auf dunklem Grund – da jetzt tatsächlich die Möglichkeit besteht, dass sich das auch mal weranders als ich (und die Sarah, hey Sarah :D) anguckt. Bunte Knöpfchen gibts auch und einen hübschen Header. Ich hatte mal geplant, jeden Monat nen neuen zu machen, hahaha, ja, ich weiß, der ist gut, ist mir selber eingefallen.

Dieses Blog der Begeisterung hat eine böse Zwillingsschwester – das Blog der Unbegeisterung und Miesmacherei – das schon genau so lange existiert, in das ich aber bisher noch nichts geschrieben habe; war immer zu unbegeistert dazu, höhö. Vielleicht verlinke ich das wenn ich mal eine halbwegs brauchbare Liste von Posts gemacht habe, mal gucken. Eigentlich wollte ich meine persönlichkeitsbeleuchtenden Internetschelmereien möglichst von www.tine-schreibt.de getrennt halten, und ich bin selten mehr ich als bei Aufregereien über irgendwelche dahergelaufenen Themen.

Nunje, wie auch immer. Die Begeisterung werde ich jedenfalls in den kommenden Stunden – oder Tagen, mal sehen – eng mit tine-schreibt verschwestern; vor allem, um mich mal wieder ans Posten zu kriegen. Und ihr könnt nichts dagegen tun.

Näch!

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Okt 102011
 

Alter. Drei Stunden meines Lebens verpulvert – plus nochmal mindestens fünf Jahre Lebenszeitminus für das Ärgern – bei dem Versuch, hier einen simplen Facebook-Like-Button zu integrieren.
Wisst ihr was, Leute? Kopiert doch einfach die URL und postet sie mit ein paar netten Worten auf eurer Wall, wenn ihr meine Homepage empfehlen wollt. Sicher, es bedeutet ein paar Klicks mehr für euch, aber denkt euch die ganzen schönen Geschichten, die ich in all den Lebensjahren schreiben kann, die ich zusätzlich haben werde, weil ich mich nicht wegen diesen beschissenen scheiß fuck Arschlochbuttons totärgern muss! Das ist doch ein guter Deal, oder? Also ich finde, der Deal ist großartig. Absolut großartig.

Ich hab jetzt fb like-buttons

 Posted by on 10/10/2011  No Responses »
Okt 102011
 

Und jetzt weiß ich auch, woher der Begriff ‘PR Stunt’ kommt.

Es fühlt sich nämlich genau so an, als würde man mit einem Motorrad eine Rampe runterbrettern, um durch drei brennende Reifen und über ein Haifischbecken zu springen: Man fragt sich ‘Warum tu ich das überhaupt?’ und ‘Ist das die Sache wirklich wert?’ und ‘Sollte ich darüber nochmal ausführlicher nachdenken?’ und während die Zuschauertribünen an einem vorbeirasen, macht das innere Auge aus dem Publikum kleine Freunde, Römer, Bundesgenossen, die heute schon zwei Runden Löwen gegen Christen sehen durften (Löwen: 40, Christen: 0) und in ihrer Übersättigung enttäuscht sind, weil die Haie keine Laser an den Köpfen haben. Werden sie mich mit Otternasen bewerfen, wenn ich das hier überlebe? Werde ich zwei- oder nur einmal nach Luft schnappen können, ehe ich im Meer der vielen anderen Likes untergehe, die bedeutungslos die Newsfeeds fluten, während Mark Zuckerberg sich mit meiner Mobile-Nummer einen runterholt? Wir wissen es nicht. Wie so vieles. Continue Reading Ich hab jetzt fb like-buttons

Okt 082011
 

Ja, ich habe tatsächlich schon Kommentare bekommen hier. Ganze vier Stück, oho. Zwei davon sind eindeutig Spam; einer ist Porno-Spam. Und da dachte ich mir, erzähl ich doch mal von meinen Porno-Bookmarks.
Ja, ich habe einen Ordner mit Porno-Bookmarks – ein Unterordner meines Rechercheordners für ‘Mein Herr und Meister’. Und, ja, auf jeden aufgespürten brauchbaren Porno-Clip kommen ungefähr 30 Clips, die nicht brauchbar waren, die ich mir aber trotzdem ansehen musste, um eben das festzustellen.

Wonach habe ich bei dieser Recherche Ausschau gehalten?
Gute Frage.
Interaktion vor allem, denke ich. Interaktion zwischen Top und Bottom; die verschiedenen Dominanz- und Submissionsstile, bzw. die Variation, die man in die Rolle des Top und des Bottom einbauen kann und wie diese Variationen aufeinander abgestimmt werden können oder müssen; inwiefern der formelle Rahmen der Top-Bottom-Interaktion während einer Scene erkennbar war, bzw. wie die SSC-Regeln überhaupt in die Scene eingebunden wurden; Scene-Gestaltung natürlich, also auf welche Aspekte der Interaktion man wie einen Fokus richten kann; welche Möglichkeiten der Top hat, Signale des Bottom zu würdigen oder zu ignorieren (außerhalb von Safewords).
Ein zweiter Punkt waren Anregungen für die Verwirklichung von Bondage und Sadismus, also, Beispiele für die vielen Arten, auf die ich einen Bottom fesseln und ihm weh tun kann. Worauf kann ein Top oder Bottom stehen? Wie äußert sich das und wie kann ich es in den Fluss einer Scene einbauen?
Dritter Punkt sind natürlich No-Nos. Also, was will ich auf keinen Fall in meinen kinkigen Szenen drin haben. Wie soll Julian auf keinen Fall rüberkommen, wie soll Mia auf keinen Fall wirken, und wie kann ich sowas verwenden, um Konflikte zu verwirklichen. Continue Reading Porno-Bookmarks. Anlässlich eines Spam-Kommentars…

Sep 302011
 

Ich dachte mir, erzähle ich mal ein bisschen darüber, was ich so an ‘Das Kunstwerk‘ ändern will, bzw. schon geändert habe, und warum.
Denn die Änderungen sind recht umfangreich: Ich bin derzeit noch nichtmal bei der Hälfte der neuen Handlung angekommen, aber die aktuell letzte bearbeitete Szene ist auf der gleichen Seite, auf der in der Ur-Version der Epilog angefangen hat.

Warum ändert jemand so extrem viel und fügt so viel zu einer eigentlich ‘fertigen’ Geschichte hinzu?

Naja, als ich angefangen habe, Kuwe zu schreiben, war ich 17. Kuwe ist mein erstes Großprojekt und gleichzeitig auch mein erstes ernsthaftes Schreibprojekt. Ich habe mit Kuwe sozusagen das Schreiben gelernt und bin in dieser Geschichte durch eine ganze Menge Anfängerfehler durch (beiweitem nicht durch alle).

Außerdem war ich, wie gesagt, gerade 17 als ich angefangen habe (19 als ich ‘fertig’ war). In dem Alter denkt man zwar – gilt nicht nur für mich sondern auch für Ela (Hey Ela *zwinker* ) – dass man genug weiß und versteht, um auch schwierige Charaktere zu schreiben, in Situationen, die man selbst noch nie erlebt hat. Dass das nicht stimmt, sieht man meistens erst später ein, wenn man an der einen oder anderen Stelle Erfahrungen sammelt, über die man mal geschrieben hat, und dann selbst erlebt: “Huch, da passiert ja haufenweise emotionales und kognitives Zeug, das ich gar nicht berücksichtigt habe.”
Ich denke, man wird mit wachsender Schreiberfahrung besser darin, sich unbekannte Lebensumstände sozusagen ‘anzuziehen’ und aus ihrer Haltung heraus einen Charakter zu schreiben, aber meine bisherige Erfahrung ist, dass es anstrengend und zeitraubend ist, sich im Nachhinein (also wenn man den Charakter nur überarbeitet) eine Natürlichkeit in dieser Haltung zu erarbeiten. In meiner Vorgehensweise bei neuen Projekten lege ich deshalb großen Wert darauf, mir Erfahrungsberichte von Menschen anzuhören, die in dieser mir unbekannten Lebenssituation unterwegs sind und darüber so eine Art Gefühl dafür zu entwickeln, wie es sich in dieser Situation so ‘erlebt’. Ich werde darüber sicher noch mehr erzählen, wenn ich was zu Charakterentwicklung allgemein sage. Continue Reading Kuwe-Änderungen 00.0: Vorgeplänkel

Sep 282011
 

Ich hab Schizophrenie schon öfter recherchiert, aber das immer nur aus Interesse und nicht mit einem bestimmten Erkenntnisfokus. Ich kann Symptomlisten aufsagen, den Konsensus über die Ursachen der Krankheit erklären, ein bisschen über die Geschichte der psychopharmakologischen Therapie usw. Dieses Wissen bringt einem aber überhaupt gar nichts, wenn man einen Charakter entwickeln möchte, der schizophren ist (Benjamin). Die Realität einer Krankheit, das Erleben von Patienten, Angehörigen und Therapeuten, unterscheidet sich erheblich von der reinen Statistik, die eine DSM-Diagnose darstellt. Das gilt vor allem für Schizophrenie, die sehr vielgestaltig, wechselhaft und nicht immer leicht zu diagnostizieren ist.

Als Ausgangspunkt für meine weitere Recherche habe eine sehr kurze Liste von Verhaltensweisen, die Benjamin auf jeden Fall zeigen soll, denn sie sind der ideeliche Ausgangspunkt der Geschichte und geben ihr die Struktur vor, von der sie (zum aktuellen Zeitpunkt) lebt. Außerdem habe ich eine Reihe von Fragen, bzw. eine Liste von vagen Möglichkeiten, wie Benjamin über diesen Kern hinaus sein könnte. Um diese Fragen zu beantworten und ein gewisses Gefühl dafür zu entwickeln, welche der Möglichkeiten für Benjamin zutreffen, oder welche anderen Möglichkeiten es noch gibt, werde ich mir eine lange lange Latte von youtube-Videos ansehen.
Das werden vor allem Berichte von Betroffenen sein, aber auch von Angehörigen und – nicht zuletzt – die eine oder andere Dokumentation. Keines von diesen Videos wird meine Fragen konkret und gerade heraus beantworten, weil meine Fragen nicht konkret sind, aber sie werden mir helfen, Benjamin klarer zu sehen.

Das Entwickeln eines Charakters fühlt sich für mich größtenteils nicht wie ein Entwickeln an, also nicht wie etwas, das ich bewusst steuere und forme. Es hat gefühlsmäßig mehr von einem Erkenntnisprozess, in dem Sinne, dass ich nach und nach verstehe, wie der Charakter tatsächlich ist, und nicht wie ich ihn haben will. Das gilt auch für Entwicklungsschritte, bei denen ich Pro- und Contra-Listen anlege, um zu entscheiden, wie sich der Charakter z.B. in einer bestimmten Szene verhält.Continue Reading Ein bisschen Recherche fürs Werdewesen

Bitter – Der Status quo

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Sep 262011
 

Bitter‘ umfasst zur Zeit 13 kurze Kapitel und liegt zugunsten der Überarbeitung von “Das Kunstwerk” auf Eis.
Aber wenn sie mal fertig ist, wird sie wahrscheinlich eine der besten Phics sein, die ich bis dahin geschrieben habe. Mein Ziel bei “Bitter” ist es, das etwas Abgehobene des Phantomstoffs in den Hintergrund treten zu lassen, vor dem grundsätzlich Menschlichen der verschiedenen Konflikte.
Der Tiefgang, den das Dingen jetzt schon hat, verunsichert mich gelegentlich selber, weil ich trotz exzessivem Szenen-Indexing und ausführlichen Disposkizzen für jeden der Charas das Gefühl habe, den Überblick zu verlieren. Aber vielleicht muss ich den Kram nur mal digitalisieren? Wär auch ne gute Aktion, um wieder reinzukommen, nach der langen Pause. Und dann wird noch wahrscheinlich jeden die Mühe nerven, die ich mir mit Raoul gegeben habe. Alle hassen Raoul. Keiner will wissen, wie Raoul mit der Situation umgeht, und keiner will wissen, dass man ihn auch als lieben, vernünftigen Kerl schreiben kann, und nicht nur als selbstmitleidige Mimose oder gemeinen Arsch. Oder Säufer *Faust gegen Fred Forsythe schüttel*
Aber das führt jetzt zu weit.

Eine witzige Rückschau

 Posted by on 26/09/2011  No Responses »
Sep 262011
 

La Thália Bleue ist mittlerweile ziemlich weit nach unten gerutscht in meiner Prioritätenliste. Aber ich war mal extrem begeistert von der Geschichte. Verständlich, nachdem ich zwei (2) komplette Notizbücher dafür vollgeschrieben habe, von dem Material aber letztendlich kaum was werde verwenden können. So ist das mit den Investitionen. Warten wir mal auf das langfristige Turn-out.

Hier der Text, den ich dazu auf der alten Homepage stehen hatte:

Zu meinem dritten Soloroman kann ich noch nicht allzuviel verraten. Nur soviel: Die Geschichte auf die richtige Spur zu bringen, war eine geradezu lächerlich schwere Geburt.
Ich hab wirklich keine Ahnung, warum ich so lange so vernagelt war, aber gut. Ich denke, die Geschichte und die Charaktere, die mir jetzt vor Augen schweben, sind den ganzen Krampf mehr als wert.
Es wird um Manon gehen, eine Prostituierte in einem Nobelbordell im Paris der Belle Epoque. Sie wird sich verlieben, und damit gehen die Probleme erst so richtig los – denn was sie erlebt hat, bevor sie in diesem Bordell gelandet ist, war eher nicht so die gute Vorbereitung für eine gelingende Liebesbeziehungen zu einem Mann (wer hätte *das* nach ‘Das Kunstwerk’ nur erwartet? ô.o).
Zu eurer Beruhigung: Sie ist nicht entstellt und das Objekt ihrer Begierde hat keine honigfarbenen Locken ;) Es wird auch nicht um Kunst gehen, oder um Schönheit. Es wird um Menschen gehen, um nackte und bekleidete, keusche und kopulierende, um sprechende, schweigende, singende und träumende Menschen. Um Menschen mit Hoffnung und Menschen mit Angst. Menschen mit guten Absichten, und einige, die einfach nicht nachdenken.

Die ersten paar Kapitel stehen bereits, warten aber noch auf drastische Überarbeitung und Anpassung an das Konzept, für das ich mich nun endgültig entschieden habe.
Und ich freu mich schon tierisch drauf, das alles zu schreiben!