Eine witzige Rückschau

/ September 26, 2011/ Meine Schreibe und ich, Nicht-Hauptprojekte/ 0Kommentare

La Thália Bleue ist mittlerweile ziemlich weit nach unten gerutscht in meiner Prioritätenliste. Aber ich war mal extrem begeistert von der Geschichte. Verständlich, nachdem ich zwei (2) komplette Notizbücher dafür vollgeschrieben habe, von dem Material aber letztendlich kaum was werde verwenden können. So ist das mit den Investitionen. Warten wir mal auf das langfristige Turn-out.

Hier der Text, den ich dazu auf der alten Homepage stehen hatte:

Zu meinem dritten Soloroman kann ich noch nicht allzuviel verraten. Nur soviel: Die Geschichte auf die richtige Spur zu bringen, war eine geradezu lächerlich schwere Geburt.
Ich hab wirklich keine Ahnung, warum ich so lange so vernagelt war, aber gut. Ich denke, die Geschichte und die Charaktere, die mir jetzt vor Augen schweben, sind den ganzen Krampf mehr als wert.
Es wird um Manon gehen, eine Prostituierte in einem Nobelbordell im Paris der Belle Epoque. Sie wird sich verlieben, und damit gehen die Probleme erst so richtig los – denn was sie erlebt hat, bevor sie in diesem Bordell gelandet ist, war eher nicht so die gute Vorbereitung für eine gelingende Liebesbeziehungen zu einem Mann (wer hätte *das* nach ‚Das Kunstwerk‘ nur erwartet? ô.o).
Zu eurer Beruhigung: Sie ist nicht entstellt und das Objekt ihrer Begierde hat keine honigfarbenen Locken ;) Es wird auch nicht um Kunst gehen, oder um Schönheit. Es wird um Menschen gehen, um nackte und bekleidete, keusche und kopulierende, um sprechende, schweigende, singende und träumende Menschen. Um Menschen mit Hoffnung und Menschen mit Angst. Menschen mit guten Absichten, und einige, die einfach nicht nachdenken.

Die ersten paar Kapitel stehen bereits, warten aber noch auf drastische Überarbeitung und Anpassung an das Konzept, für das ich mich nun endgültig entschieden habe.
Und ich freu mich schon tierisch drauf, das alles zu schreiben!

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